Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

​​Wenn ihr eine Band, Musikprojekt oder Solokünstler aus den Bereichen Rock, Metal oder Gothic seid, dann meldet euch bei mir unter Lorenz.van.gore@gmx.de oder über Facebook, damit ich eure Veröffentlichungen und Auftritte  besprechen kann.

 
 
 

Gib mir Bescheid

Live Show Dancing
 

Vulture Lord mit Desecration Rite

Aktualisiert: Mai 26

Bandname und Albumtitel: Vulture Lord mit Desecration Rite


Genre: Black/Thrash Metal



Veröffentlichungsdatum: Es kommt am 20. Juni 2021


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr zweites Album, nach drei Compilations, zwei Demos und eine EP.


Wie habe ich die Band kennengelernt: Wenn mir das Metal Devastation Radio Black Metal aus Norwegen kredenzt, dann kann ich doch schlecht nein sagen.


Wie finde ich die Scheibe: Oh Hell yes, ein richtig geiles Album, also los geht’s:


GLORIFICATION OF THE DETHRONATION eröffnet das Album mit einem Sample aus „Die Maske des roten Todes“ und bietet dann noch etwas Synthie dazu. Das Zitat zeigt aber schon richtig gut, wohin die Reise geht.


BLOODBOUND MILITIA gewährt uns keinen sanften Einstieg, sondern entfesselt sofort einen Sturm aus reinstem Schwarzmetall. Ein rasender Song mit wütenden Vocals, die so auch in einer dreckigen Thrash Metal Band vorkommen könnten. Wenn der Rest des Albums so klingt, dann wird es ein verdammt geiles.


STILLBORN MESSIAH schlägt in die gleiche Kerbe. Die Qualität wird so gut gehalten, dass ich kaum weiß, was ich hierzu schreiben soll, da ich einfach nur den Song genießen will. Auch die zweite Hälfte den Songs, die etwas langsamer ist, dafür aber richtig geile Soli bietet, fesselt einen.


THE VULTURE LORD reduziert das Tempo etwas, macht aber dennoch Spaß. Chön treibend und voller Hass. So muss Black/Thrash klingen. Später wird das Tempo noch angezogen. Aber man erkennt noch das Fundament des Tracks.


DIABOLICAL INTERVENTION gibt wieder mehr Gas und hebt das Aggressionslevel nocheinmal an. Man könnte fast denken, hier hält wirklich ein Dämon das Mikro. Das Solo hier artet mir zwar etwas aus, aber darüber kann ich getrost hinwegsehen.


PREPARE THE COFFIN fängt mit einem richtig geilen Riff an und wird dann sogar noch besser. Hier spürt man eindeutig die Aggression des Thrash raus und den Hass des Black Metal. Wie die beiden Dinge für Synonyme hält, der hat nichts verstanden. Ganz klar mein Favorit des Albums.


BENFICAL MARTYRDOM stampft unbarmherzig los. Hier bekommen wir eine kleine Verschnaufpause, die aber nichts von der Härte verliert. Als würde man, statt immer wieder ins Gesicht geschlagen zu werden, nun einen Leberhaken nach dem anderen kassieren.


BURNING THE KINGDOM OF GOD klingt fast schon doomig, auf jeden Fall schön heavy. Selbst wenn der Song Gas gibt, bleibt es bleischwer. Hier sieht man richtig gut, dann es nicht nur rasende Songs, für ein geiles Black Thrash Album braucht.


PERVERTING THE BIBLE beendet das Album mit einem langen, fast schon epischen Song, der aus den Tiefen der Hölle aufsteigt um uns seine Wahrheit zu lehren. Das Tempo steigert sich kontinuierlich bis zum einsetzen des Gesangs, der diesen Tank und das Album abrundet.


Fazit: Eindeutig eines der besten Alben dieses Jahr. Vor allem Fans des thrashigen Black Metals einen Blick wert. Und ja, die Band existiert seit den 90ernn also können auch die Veteranen einen Blick riskieren. Hier könnt ihr mal reinhören:



32 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen