Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

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Stheno mit Wardance

Aktualisiert: Juli 26

Bandname und Albumtitel: Stheno mit Wardance


Genre: Black Metal/Grindcore



Veröffentlichungsdatum: Es kommt am achten Oktober 2021


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das wird ihr zweites Album, dazu gibt es noch drei Splits und eine EP.


Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier hat mir wieder einmal Anubi-Press etwas interessantes zugeschickt Black Metal und Gindcore, eine interessante Mischung.


Wie finde ich die Scheibe: Eine richtig geile, richtig seltsame Mischung, also auf geht’s:


BESTIAL BATTALION eröffnet mit coolen Drums, die nach Kriegstrommeln klingen, zusammen mit einer Luftschutzsirene. Danach bricht ein wüstes Geballer los, das wenn man darauf achtet wirklich nach Black Metal und Grindcore klingt. Rasende Drums, ein einfaches aber wirkungsvolles Riff und dazu feinstes Grindcoregekeife. Sehr geil.


RPG schlagt in die gleiche Kerbe, nur dass sich der Song nicht mit einem Intro aufhält. Das Riffing taugt hier wirklich was. Nicht nur das rasende Tempo wird hier vom Grindcore übernommen, auch die Laufzeit der Songs. Kurz, auf den Punkt und ohne Schnörkel.


DEADLY CARMOUFLAGE fängt wieder mit einem Kriegssample an und prescht danach davon. Hier habe ich fast schon Schwierigkeiten mitzukommen, aber es ist einfach nur geil.


FIRE! Hat auch ein Sample als Intro, und heizt uns danach so richtig ein. Die Spinnen doch die Griechen, jedenfalls diese Griechen. In nichteinmal einer anderthalben Minute zeigen sie hier mehr Eier als andere Bands auf dem ganzen Album.


Bei SNAKE EATER könnte man auf eine doomige Verschnaufpause hoffen, doch nach dem bleischweren Intro wird der Hörer wie eine abgeschossene Patrone beschleunigt. Hiermit haben wir auch den längsten Song des Albums, mit epischen drei Minuten und zehn Sekunden.


ZULU TIME hält sich wieder nit mit einem Intro aufn aber packt einen geilen Groove mit in den Song, der sogar bei dieser wahnsinnigen Geschwindigkeit noch richtig Spaß macht.


SNAFU (THIS TIME … WE DIE) schlägt ohne die kleine Vorwarnung zu und beschert uns ein akustisches Purgatorium. Ok genug von irgendwelchen Fremdwörtern. Der Track prügelt einem die Scheiße aus dem Hirn.


DISHONORED BODYBAG eröffnet bisher am besten. Das Anfangsriff geht durch den ganzen Song und tritt so richtig Arsch.


MILITARY DISCHARGE bleibt dem Stil treu. Ich kann hier nichts mehr dazu sagen, ohne mich noch öfter zu wiederholen, also halte ich die Klappe und gehe mal zum nächsten Track.


BITE THE BULLET fängt mit einem seltsamen Sample, geht dann aber den bisher gewohnten Weg von gnadenloser Härte und der Geschwindigkeit eines Maschinengewehrs.


BELLUM INTERNECIUM beendet das Album und klingt wirklich seltsam. Als hätte man die Orks aus Moria in eine Fabrikhalle des neunzehnten Jahrhunderts gesteckt. Immer mal wieder wird geflüstert, sonst bleibt der Song zwar ruhig aber bedrohlich.


Fazit: Richtig geil. Wieder etwas für die Niesche, aber wer meinen Blog verfolgt, der weiß schon, dass ich den seltsamen Kram mag. Also wer auf abgefahrene Stilmixe steht, sowohl mit Grindcore als auch Black Metal etwas anfangen kann, der sollte hier reinhören, auch wenn es ein älterer Track ist.



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