Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

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Sorrow Enthroned mit The Grave of endless Writhing

Aktualisiert: Aug 18

Bandname und Albumtitel: Sorrow Enthroned mit The Grave of endless Writhing


Genre: Black/Death Metal



Veröffentlichungsdatum: Die EP ist seit dem neunten Juni 2021


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier habe ich ihre zweite EP vorliegen, dazu haben sie noch zwei Alben und drei Singles veröffentlicht.


Wie habe ich die Band kennengelernt: Auch hat mir das Metal Devastation Radio eine interessante EP zukommen lassen, die mich sofort angesprochen hat. Mal sehen, ob die Songs halten können, was die Titel versprechen.


Wie finde ich die Scheibe: Leider tut sie das nicht. Wer will, kann mal gucken, ob das was für ihn ist:


THERE IS NO GOD BUT THE GOD OF DEAD eröffnet das Album mit einem interessanten Instrumental, dass hauptsächlich aus Streichern besteht und entfernt an orientalische Musik erinnert.


EVER CURSED fügt sich nahtlos an das Intro an, doch hier kommen dann auch Schlagzeug, Klampfen und der Gesang dazu. Leider verliert sich der Songs in zu vielen Ideen. Immer wenn es so klingt, als würde mal wirklich losgelegt, wird der Track wieder ausgebremst. Schade, aber vielleicht taugt der nächste ja mehr.


ANCIENT EVIL SUPREME tritt schon mal mehr aufs Gas, aber leider klingt er wie der Vorgänger, auch hier si d die Vocals teilweise im Mix vergraben. Zwischendurch klingt es auch so, als würde der Plotter meiner Frau vor sich hinarbeiten. Also weiter zum nächsten Track.


AN UNGODLY SIGHT kehrt die Death Metal Seite der Band heraus und das ist der erste Song, der etwas taugt, obwohl es auch hier klingt, als hätte man zwei Lieder gleichzeitig auf den Boxen.


GNAWED AND TORN nimmt das Tempo erst zurück, um dann aufs Gas zu treten. Hier stört mich leider die Melodie, die sie in den Vordergrund gepackt haben. An sich ist sie nicht schlecht, aber es passt nicht so wirklich zum Rest des Songs und der Gesang macht auch was er will.


THE GRAVE OF ENDLESS WRITHING erinnert mich etwas an Braindrill, aber wo die, mit ihren verwirrenden Linien richtig geile Tracks zusammenschrauben, kommt hier nur ein müder Abklatsch heraus. Ich verstehe die Intention, aber das Ergebnis überzeugt leider nicht.


MURDERER wird wieder von Streichern, zusammen mit einem Klavier eingeleitet. Hier erkenne ich zum ersten Mal so etwas wie eine Struktur in der Musik. Vielleicht sogar der beste Song der EP, schön brutal ist er, der Gesang ist auch nicht vergraben, aber trotzdem nichts weltbewegendes.


THEY BREED Haut mich wieder komplett raus. Die Gitarrenlinie am Anfang ist wirklich seltsam, als wäre sie aus einem Kinderlied genommen worden und einem verrückten Gitarrist vorgesetzt, der damit wild vor sich hin improvisiert.


SINS UNFORGIVEN beendet das Album zuerst recht ruhig, dann geht es etwas flotter zur Sache, aber ich glaube, ich habe alles gesagt.


Fazit: Hier kann ich keine Empfehlung aussprechen. Ich verstehe die Songs nicht, mich spricht daran kaum etwas an. Vielleicht klingt es in euren Ohren ja besser:



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