Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

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Sirius Curse mit Time knows no Lies

Aktualisiert: März 17

Bandname und Albumtitel: Sirius Curse mit Time knows no Lies


Genre: Heavy Metal



Veröffentlichungsdatum: Sie kommt am 15. März 2021


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das wird ihre Debüt-EP.


Wie habe ich die Band kennengelernt: Der Sänger hat mich über mein Mail-Postfach angeschrieben und mir diese EP angeboten und mich gebeten, sie doch einmal zu besprechen. Da kann ich doch nicht nein sagen.


Wie finde ich die Scheibe: Ne richtig starke Debüt-EP hören wir uns hier an:


RAIN TIME eröffnet die EP ganz ohne Instrumente, nur mit einem lauten Ticken, einem Gewitter und gegen Ende mit einem vorbeirauschenden Düsenjet. Ganz cool das Intro.


LOUD legt nach diesem eher beruhigenden Intro direkt los. Ein düsteres Riff leitet den Song ein, schön hart, aber ohne brutal zu sein. Kurz darauf setzt eine klare Aber kerngesund Stimme ein und hier passt es einfach. Moderner Heavy Metal wie er sein sollte.


RELAX (IS WAR) verwirrt mich. Irgendwie habe ich das Gefühl, gleich aus nem Hubschrauber zu springen um in Vietnam zu surfen, oder nach Charlie zu suchen. Ja das ganze klingt richtig Old-School, ohne verstaubt zu sein, besonders nachdem das Intro endet. Den Song würde ich irgendwo zwischen Halloween und Metallica (also den guten mit Cliff) einsortieren. Bisher macht mir die EP Spaß, mal sehen wies weitergeht.


NO TOMORROW klingt so richtig schön heavy und düster. Klagender, geschriener Gesang und düstere Riffs erwarten uns hier und zusammen entfaltet es ne richtig geile Wirkung.


CRUCIFIED geht mir am Anfang etwas zu sehr auf Melodie, doch nach dem Intro bessert sich das Ganze. Im Refrain kommt die Melodie zwar zurück, doch hier passt sie besser. Trotzdem ist der Song nicht so meins. Zwar schön eingängig, aber die vorigen haben mir besser gefallen.


Der Titeltrack TIME KNOWS NO LIES wird wieder schön heavy und zieht insgesamt das Tempo wieder an. Ein idealer Song zum Autofahren. Hier kann man richtig gut mitsingen und auf dem Lenkrad mittrommeln. Einig das Klacken, das manchmal durchkommt, als wäre das Metronom mit auf einer der Spuren stört etwas.


THE SENSE bricht etwas mit dem Stil. Der Gesang setzt sofort ein und ist butterweich. Dazu fast unverzerrte Klampfen mit sachtem Geklimper, doch das geht vorbei. Der Song bleibt zwar recht ruhig, doch wird wieder heavy und zeigt, dass er Eier hat.


BONDAGE beendet die EP nochmal richtig geil. Hier geht’s direkt in den Nacken und ich hab meinen Spaß. Nur kann ich mich hier nicht entscheiden, ob ich meine Haare fliegen lassen, oder mitsingen soll.


Fazit: Hier sollte man auf jedenfalls mal einen Blick riskieren. Hier kann ich schonmal ankündigen dass ich mir noch die CD Version zulegen werde. Freunde des klassischeren Metals dürften ihre Freude damit haben. Hier gibt’s noch eine Hörprobe:



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