Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

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Shivar mit The Five Faced God

Aktualisiert: März 22

Bandname und Albumtitel: Shivar mit The Five Faced God


Genre: Ich nenne es einfach mal Dark Rock



Veröffentlichungsdatum: Sie kommt am 31. Oktober 2020


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Neben dieser, ihrer Debüt-EP haben sie noch drei Songs auf Bandcamp veröffentlicht.


Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier kam das Mastermind der Band, Dorian Shivar auf mich zu und bot mir an die EP zu besprechen.


Wie finde ich die Scheibe: Nicht schlecht. Hören wir uns die EP an:


FROM THE OCEAN eröffnet mit elektronischen Beats, die bei mir ganz üble EBM-Flashbacks hervorrufen, doch nach diesem Intro wandelt es sich und ich fühle mich in meine Teenager-Zeit zurückversetzt. Hier bekommen wir ruhiges und getragenen Dark Rock kredenzt, der zwar an Bands wie HIM oder Tunes of Dawn erinnert, aber auch seinen eigenen Charme besitzt. Das Schlagzeug gibt einen ruhigen Beat vor, um den herum Gitarre, Bass und die Tastenwelt eine düstere Melodie weben. Der Gesang hat es mir besonders angetan, da er zwar distanziert aber auch melancholisch klingt, wie es sein soll.


AWAY FROM FADING fängt ähnlich an, auch wenn hier etwas mehr Tempo ist. Danach ein etwas wirres aber interessantes Schlagzeugsolo aus dem mit fies verzerrter Gitarre der Song erwächst. Ein passender Song zur Jahreszeit, wenn man mit seinem schwarzen Tee oder auch Whiskey den Herbststürmen zusieht und die Stimmung nicht düster genug für Suicide Black ist. Besonders gefällt mir hier die weibliche Stimme, wobei ich nicht sagen kann, ob sie nicht doch aus dem Computer kommt.


NOT TO FEAR beginnt sehr ruhig, dreimal wird das Wort „Passion" gesagt, bevor ein Klavier erklingt, zu dem sich bald darauf der eigentliche Gesang gesellt. Auch dieser Song kann man für sich begeistern, auch wenn er extrem nach HIM klingt, bis auf die Hellen Synthietöne. Dafür mag ich den harten Part, kurz vor dem Ende.


THE FIVE FACED GOD beendet die EP so richtig düster. Das Intro könnte auch zu einer fiesen Industrial-Band passen. Hier zieht sich ein Synthiebeat durch das ganze Lied, während der Gesang zwischen melancholisch und aggressiv schwankt. Ein starker Abschluss und wohl mein Liebling von der EP.


Fazit: Für mich ist es eine Reise in meine Jugend. Hier wird vielleicht nicht das Rad neu erfunden, aber dafür fühle ich mich wieder wie ein dummer Teenager. Und ja, das soll ein Kompliment sein. Was ich zu „AWAY FROM FADING“ gesagt habe, das kann ich zur ganzen EP sagen. Hier könnt ihr euch mal einen Eindruck von der Musik verschaffen:

https://shivarmusic.bandcamp.com/track/for-the-last-time


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