Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

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Rottenbroth mit Necroceremony Vomitorum

Aktualisiert: Aug 18

Bandname und Albumtitel: Rottenbroth mit Necroceremony Vomitorum


Genre: Death Metal



Veröffentlichungsdatum: Dieses Album kam am 26. Juni 2021 raus.


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir ihr erstes Album. Zuvor haben sie noch eine EP rausgehauen.


Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier hat mit Black-Roos Entertainment mal wieder ein Album zukommen lassen und da bin ich mal gespannt.


Wie finde ich die Scheibe: Ein verdammt starkes Stück Todesblei, also nicht wie rein:


NECROCEREMONY VOMITORUM fängt direkt richtig schön heavy und brutal an. Die Vocals passen perfekt und geben dem Song eine schöne Old-School-Note. Also haben wir hier schonmal einen geilen Einstieg in das Album und es bleibt zu hoffen, dass der Rest das Niveau hält.


OLD WIZARD schließt direkt an das Recht orientalisch gehaltene Outro des Vorgängers an. Hier wird das Tempo stark zurück genommen und der Song klingt dadurch, und die bleierne Schwere schön doomig. Zwar gibt er im Verlauf auch mal Gas, aber das doomige bleibt erhalten und gibt dem ganzen den letzten Schliff.


PURULENT tritt das Gaspedal voll durch und hier bekommt man das Geknüppel mit der groben Kelle serviert, verfeinert mit etwas Groove, was den Song sofort zu einem meiner Favoriten macht.


COGNITIVE PATHOLOGY SOUND PIMARY fängt mit einem Klavier und einer Geige an, dazu gesprochener Text, es könnte also ein Sample sein. Danach geht es heavy weiter und hier spielt et auch ein wenig mit den Vocals, was dem Track einen fiesen dämonischen Touch verleiht.


COGNITIVE PATHOLOGY SOUND INTERMEDIARY könnte sein Introsample aus dem gleichen Film genommen haben, hier geht es danach aber viel rasanter zur Sache. Wieder wird mit den Vocals experimentiert, nur hier klingen sie, wie durch ein altes Funkgerät geschickt. Auf jeden Fall macht der Track Spaß.


1922 fängt erschreckend ruhig an. Vogelgezwitscher und der Ruf irgendeines Tieres, bevor der Song losstampft. Nur die vielen Pausen in der Mitte stören mich etwas, aber danach geht es wieder mit dem Funkgerät weiter, was mich für die Unterbrechungen entschädigt.


CARCASS EPIDEMIC klingt so richtig groß und mächtig, als würde ein Panzer langsam über eine Hügelkuppe kommen und einen als nächstes Ziel ins Visier nehmen. Danach rollt der Panzer unaufhaltsam weiter durch die Gehörgänge. Ein weiterer Eintrag auf meiner Favoritenliste.


BIZARRE DEPRESSION bringt wieder ordentlich Groove und Heavyness in die Musik. Auf jeden Fall ein Song für die Fans der Alten Schule.


GASPING FOR AIT (AUTOPSY COVER) klingt sogar noch eine Runde Fetter als das Original, auch wenn mit dort die Vocals besser gefallen sonst ein richtig geiles Cover.


Fazit: Hier gibt’s von mir eine klare Empfehlung für Fans des old-schooligen Death Metals. Man sollte dem Album auf jeden Fall eine Chance geben. Fiese Vocals, harte Riffs und ordentlich Groove. Hört hier mal rein:



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