Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

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Ravnkald mit Pagan Resistance

Aktualisiert: Aug 18

Bandname und Albumtitel: Ravnkald mit Pagan Resistance


Genre: Pagan Black Metal



Veröffentlichungsdatum: Das Album ist seit dem 28. Märzi 2021, am 13. August kommt eine europäische CD-Version raus.


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist ihr sechstes Album, darüber hinaus haben sie noch je eine Split und EP veröffentlicht.


Wie habe ich die Band kennengelernt: Anlässlich der Veröffentlichung der europäischen CD-Version hat mir Anubi-Press das Album zukommen lassen.


Wie finde ich die Scheibe: Leider taugt es garnchts:


HEILÖG VÖTN eröffnet mit Streichern, einer ruhigen Klampfe und dem Geräusch von Regen. Darüber wird gesprochen. Ein anständiges Intro für ein Pagan-Album.


NERTHUS schließt direkt an das Intro an und gibt dann anständig Gas. Die Vocals klingen nicht schlecht, sind aber hier ein wenig zu leise gepitcht. Sonst klingt es mal nicht schlecht, aber hier fehlt mir der letzte Kick. Vielleicht ist der Song zu ruhig nach dem rasanten Einstieg, oder die Gesangsmelodie klingt zu sehr nach Goth, wer weiß?


CIRCUMUMBALATION stampft ganz ordentlich los, aber hier fängt die Produktion an mich zu stören. Irgendwie haben die es geschafft, nur auf dem Gutturalen Gesang Störgeräusche zu haben, auf dem Klaren Gesang und dem Instrumentarium eher weniger bis gar keine. Außerdem reißen mich die klaren Passagen raus, da sie zu sehr nach Goth-Rock klingen.


THE PAGAN RESISTANCE könnte ganz anständig sein, würde es nicht klingen, als würde ich es durch Lautsprecher schicken, die kurz vorm verrecken sind. Und das auf verschiedenen Wiedergabegeräten. Aber nur solange der gutturale Gesang eingesetzt wird. Der Klare Gesang klingt gut, vom technischen Standpunkt, alles andere nach einem Fehlgriff auf dem Flohmarkt. Da hilft auch kein Schlachtensample mehr.


HER HEART IS A GRAVE versucht noch das runder herum zu reißen, mit einer Orgel, heiser geflüstertem Gesang und einer ruhigen Melodie, aber der Track passt hier wenig in das Konzept, woanders würde es besser funktionieren. Auch das Geknüppel im weiteren Verlauf rettet nur wenig.


AS COLD AS VENOM klingt wieder nach einem alten Tape, auf dem jemand eine ganz brauchbare Black Metal Band hatte und dessen Schwester dann darauf ein paar HIM Songs aufnehmen wollte.


THE WIND BLOWIB ON THE LAST DAY folgt dem gleichen Muster und ich kann hierzu nicht mehr viel sagen, ohne das Album komplett zu verreißen.


EPICEDIO – SAGE AND WHISPERING GHOSTS spielt wieder mit der Tastenwelt, aber auch dieser Song gibt mir garnichts. Es klingt alles Falsch für mich.


HEILÖG VÖTN II beendet das Album, wie der erste Teil es begonnen hat. Die beiden beten Tracks auf der Scheibe.


Fazit: Daraus hätte man etwas ganz anständiges machen können, eine klarere Produktion, und man hätte ein ganz anständiges Gothic Album. Das wäre die einfachste Lösung. Ich kann hier keine Empfehlung aussprechen, aber wer will, der kann mal hier reinhören:



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