Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

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Pisswitch und Saint Barthelemy's Temple mit Pisswitch/Saint Barthelemy’s Temple

Aktualisiert: Juni 14

Bandname und Albumtitel: Pisswitch und Saint Barthelemy's Temple mit Pisswitch/Saint Barthelemy’s Temple


Genre: Doom/Black Metal



Veröffentlichungsdatum: Die Split kommt am neunten Juli 2021


Sonstige Veröffentlichungen der Band: von Saint Barthelemy’s Temple ist es die Zweite Split, die sie zusätzlich zu ihren zwei Demos veröffentlicht haben.


Bei Pisswitch kann ich nicht sagen ob sie noch etwas anderes veröffentlicht haben.


Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press hat mir endlich mal wieder etwas interessantes geschickt.


Wie finde ich die Scheibe: Nicht schlecht, aber etwas für das man sichbzeit nehmen muss und das tun wir nun:


Pisswitch eröffnen die Split.


TOTALLY UNBAPTISED fängt sehr doomig und langsam ran, schön rau und ungeschliffen, mit einigen unartikulierten Schreien. Hin und wieder nimmt der Track etwas Fahrt auf, aber viel mehr passiert hier nicht, also ein interessantes Intro.


BLACK THAT NOW SHROUDS bleibt bei dem doomigen Stil, nur dass die gequälten Schreie hier öfter eingesetzt werden. Der Song bleibt für längere Zeit so monoton und bedrückend, bis er im späteren Verlauf fast schon melodisch wird, mit einem richtig gut eingesetzten Synthie, der an eine Orgel erinnert.


NIGHT SOIL nimmt das Tempo sogar noch etwas zurück und klingt hier nicht nur doomig, sondern auch bleischwer. Hier ist die Gitarre sehr dominant und schrneidend, was mir fast schon eine Gänsehaut bereitet. Die erste Hälfte sich sicher nichts, das man mal eben weghört.


Die zweite Hälfte wird von Saint Barthelemy’s Temple bestritten.


DE POTENTIA SATURNI fängt mit Geräuschen an, die an Soundeffekte aus 70er oder 80er Horrorfilme erinnern. Danach sägen sich die Gitarren durch die Gehörgänge und die Vocals erst. Ein wenig klingen sie nach Dead. Später nimmt der Track ein wenig Fahrt auf, aber die düstere Atmosphäre bleibt erhalten.


TO THE BENEFUL OBLIVION beginnt mit einem richtig geilen Drumming und gibt sogar richtig Gas. Hier klingen die Vocals wesentlich höher und auch um einiges aggressiver. Ich glaube hiermit habe ich meinen Favoriten der Split gefunden.


THE SWORD OF THE VICTOR beendet die Split mit etwas, dass wie eine geisteskranke Version eines Trauermarsches klingt. Hier spürt man wirklich die nicht vorhandene Produktion, was dem Song aber seine räudige Stimmung beschert.


Fazit: Die Split taugt etwas, auch wenn sie nicht den Massengeschmack, nicht einmal im Black Metal. Aber wer etwas doomigen Black Metal um seinen Gedanken nachzuhängen will, könnte hier etwas für sich finden. Hier könnt ihr mal reinhören:



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