Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

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Operation Volkstod mit Anti-Fascist Black Metal

Aktualisiert: 27. Juli 2020

Bandname und Albumtitel: Operation Volkstod mit Anti-Fascist Black Metal


Genre: Red Anarchist Black Metal.



Veröffentlichungsdatum: 2. November 2019


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Neben diesem Album gibt es noch eine EP.

Wie habe ich die Band kennengelernt: Ich habe einfach mal nach einem Kontrastprogramm zum NSBM gesucht und dieses Projekt hat mich am meisten beeindruckt. Also gleich mal bestellt.


Wie finde ich die Scheibe: Eine Grandiose Scheibe, die mir so richtig Spaß macht, aber hören wir zusammen rein:


DES SOLDATEN VERDIENDES BROT eröffnet gleich mit Vollgas, kein Intro, direkt auf die Fresse. Nach der ersten Strophe verlangsamt sich der Song etwas, während die Stimme schön wandlungsfähig ist, zwischen heiseren Geschrei und fiesem Gekrächze wandelt sie, während der Text über das Schicksal Millionen von Soldaten erzählt: Wie sie vergessen irgendwo krepieren, für ein Ideal wie das Vaterland.


REDE ZUM FASCHISMUS beginnt mit Meeresrauschen und einer Akustikklampfe. Nach genau einer Minute geht der eigentliche Track los, schön stampfend und hart. Das Tempo steigert sich weiter zu einer richtigen Raserei, während die Vocals über den aktuellen Verfall der Gesellschaft berichten, oder doch eher über den vor 90 bis 100 Jahren? Da kann man schon durcheinander kommen.


O TEMPORA bleibt beim Hochgeschwindigkeits-Black-Metal. Nach einem langen Intro setzt der Gesang ein, der sich, obwohl langsam gesungen, perfekt an den Song anschmiegt. Leider ist mein Latein nicht existent, wenn es über Zitate aus den Asterix-Comics hinausgeht, also versuche ich mich gar nicht erst an einer Übersetzung, sondern genieße die Musik.


INTERLUDIUM ist genau das, ein Zwischenspiel, aus akustischen Gitarren, also gehen wir weiter.


VOM MENSCHEN fängt mit lange gehaltenen Tönen aus einem Synthie an, bevor die Drums ein Trommelfeuer losbrechen und die Gitarren dazustoßen, mit langen klagenden Tönen. Hier bekommen wir einen Überblick über die Geschichte der Menschheit. Nach der Hälfte gibt es einen kurzen Part mit einer unverzerrten Gitarre, während die andere weiter ihr psychotische Riff spielt.


TAUSEND AUGEN, TAUSEND OHREN bricht direkt wie ein Sturm los. Ein schöner Track irgendwo zwischendurch rasend und treibend, mit einem richtig guten Text zum Thema Überwachungsstaat und Konformismus.


IM NIRGENDWO beendet das Album schön brachial. Ein düsterer Text, der gut zu dem richtig harten, mal rasenden, mal stampfenden Song passt. Worum es genau geht, weiß ich nicht so ganz.


Fazit: Eine richtig gute Scheibe, einzig das Interludium stört mich ein wenig Ber selbst das muss man nicht kippen im Durchlauf. Eine klare Empfehlung an alle Freunde des deutschen Black Metals, besonders für jene, die keine Berührungsängste mit dem linken Spektrum haben. Hier könnt ihr euch einen kleinen Eindruck verschaffen:




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