Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

​​Wenn ihr eine Band, Musikprojekt oder Solokünstler aus den Bereichen Rock, Metal oder Gothic seid, dann meldet euch bei mir unter Lorenz.van.gore@gmx.de oder über Facebook, damit ich eure Veröffentlichungen und Auftritte  besprechen kann.

 
 
 

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Onirica mit Burn the Ashes

Bandname und Albumtitel: Onirica mit Burn the Ashes


Genre: Black Metal



Veröffentlichungsdatum: Am fünften Mai 2021


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Hier hören wir ihr zweites Album, vor dem sie noch eine Split, EP und ein Demo veröffentlicht haben.


Wie habe ich die Band kennengelernt: Anubi-Press kam wieder auf mich zu und offerierte mir dieses Album, also nichts wie her damit.


Wie finde ich die Scheibe: Ein Album mit Höhen und Tiefen, also hören wir es uns an:


TIME IN MY HANDS eröffnet das Album mit einem sanften Klavier auf einem Synthiebett. Nach diesem Intro folgt schleppender Black Metal, der wunderbar melancholisch klingt, mit gequälten Schreien als Vocals. Später nimmt der Song immer weiter Fahrt auf, doch die Vocals bleiben gleich. Ein starker Einstieg in das Album.


ELISABETH klingt zu Beginn fast nach Power Metal. Das zieht sich durch den ganzen Song. Teilweise hören wir fiese Schreie, oder hymnische Gesänge. Eine interessante Mischung, die aber nicht so ganz zusammenpasst.


THE OPPONENT tritt sofort das Gaspedal durch. Ein über weite Strecken rasender Song, der sich nur selten eine Verschnaufpause gönnt. Es klingt nicht schlecht, aber hier fehlt mir etwas, das mich anspricht. Vielleicht kommt es ja bei wiederholtem Anhören.


THE VIOLENT BEAR IT AWAY fängt mit einem Sample eines Gebetes an, das unter einer einzelnen Klampfe immer weiter in den Hintergrund tritt. Wie vorher schon sind hier Fehler mit eingebaut, wie von einer älteren Schallplatte. Als das Sample gänzlich verschwunden ist, stampft der Song los und er holt mich eher ab.


BLAZING (THE LEFT WING) wird wieder von einem Klavier eingeleitet und bis auf die Schreie könnte es fast ein starker Gothic Metal Song sein. Auch hier wird teilweise mit klarem Gesang gearbeitet, was den Eindruck noch verstärkt. Nicht schlecht, passt wesentlich besser als der Power Metal bei Elisabeth.


DEMENTOR'S KISS hat mich schon beim durchgehen der Titelliste neugierig gemacht und enttäuscht nicht. Ein schneller Track, voller Zorn und mit fiesen Vocals, während der Text einen Ausflug in die Welt von Harry Potter macht.


SONGS OF CHAOS beschließt das Album und wird wieder von einem Sample eingeleitet. Fast könnte man den Eindruck haben, alle Vocals bestehen nur aus diesem Sample, doch dem ist nicht so, nach etwa zweieinhalb Minuten bricht der Song los und das mit aller Macht. Ein wirklich guter Abschluss für das Album.


Fazit: Ein ordentliches Album, es hat seine starken Momente, aber auch eher schwache Songs einen, der mir gar nicht zusagt. Vielleicht ist ja für den einen oder anderen von euch etwas dabei. Hier könnt ihr reinhören:

https://youtu.be/WtWQdhCbnHs

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