Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

​​Wenn ihr eine Band, Musikprojekt oder Solokünstler aus den Bereichen Rock, Metal oder Gothic seid, dann meldet euch bei mir unter Lorenz.van.gore@gmx.de oder über Facebook, damit ich eure Veröffentlichungen und Auftritte  besprechen kann.

 
 
 

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Luciferianometh mit The Command of Lucifer’s Heart

Aktualisiert: März 17

Bandname und Albumtitel: Luciferianometh mit The Command of Lucifer’s Heart


Genre: Black Metal



Veröffentlichungsdatum: Am 21. Dezember 2020


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr drittes Album, dazu gibt es noch je eine EP und eine Split. Unter ihrem vorigen Namen haben sie zwei EP's und je ein Album, eine Single und ein Demo veröffentlicht.


Wie habe ich die Band kennengelernt: Wieder kam das Metal Devastation Radio auf mich zu und bot mir an, dieses Album zu besprechen.


Wie finde ich die Scheibe: Ich mag die Scheibe. Hören wir sie uns mal an:


INVOCATION PF THE THIRD EYE SHYNX legt direkt los und beschert uns fiesen Black Metal, wie ich ihn mag. Die Vocals klingen wie aus dem Exorzisten und das Instrumental darum ist solide, ohne unnötige Spielereien. Hier geht es im Mid-Tempo voran und ich freue mich auf die anderen Songs.


MAYESTY OV BAPHOMET'S THRONE kommt etwas durcheinander daher, aber dafür mit ordentlich Tempo. Auch hier klingen die Vocals wunderbar besessen und böse. Immer wieder gibt es langsame Parts, die fast schreitend wirken. Danach wird das Gaspedal aber sofort wieder durchgetreten.


THE COMMAND OF LUCIFER’S HEART (INSTRUMENTAL) legt direkt mit brachialer Gewalt los und hier braucht der Song keine Vocals um zu wirken. Hartes Geknüppel voller Hass, das kann man so stehen lassen.


MY ANCIENT SPIRIT GUIDE I ASCENDET THROUGH (HYMN OF TOTH) reduziert wieder das Tempo und bindet im Hintergrund sogar klare Gesänge mit ein, während der Song durch meine Gehörgänge stampft. Hier kommen sogar ein paar Mittelasiatische Vibes auf, durch die Leadgitarre, was hier aber richtig gut passt.


ETERNAL KINGS OF COSMOS A KNIGHT OV AMENTI behält das Asiatische Feeling bei, ohne in Hippiegedudel abzudriften. Auch das Tempo bleibt eher stampfend langsam, aber mit einer solchen Intensität, dass mehr Geschwindigkeit die Atmosphäre zerstören würde.


ASTRAL LIGHT OF TEMPLARS SIGNED besticht direkt durch das Drumming am Anfang. Nach diesem Part wird das Tempo wieder gedrosselt, aber so wie ein Michael Meyers nicht rennen muss, hat es die Band auch nicht nötig. Ihr Ziel kann ihnen nicht entkommen. Eindeutig mein Favorit auf dem Album, auch wegen des Background-Gesangs, der wie gefolterte Seelen in der Hölle klingt.


SATANIC EMPEROR zieht zum Ende nochmal das Tempo an und beschließt das Album richtig stark. Was bleibt mir hier noch zu sagen? Nicht viel? Also genießen wir den Song, während ich zum Fazit komme.


Fazit: Ein solides Album, dass mir Lust auf mehr macht. Ich werde mir wohl noch das eine oder andere Werk der Band anhören und wenn es die Zeit erlaubt meine eindrücke mit euch teilen. Eine klare Empfehlung für Freunde des Schwarzmetalls da draußen, die ein wenig abseits der ausgetretenen Pfade wandeln möchten.



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