Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

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Iron Maiden mit Senjutsu

Bandname und Albumtitel: Iron Maiden mit Senjutsu


Genre: New Wave of British Heavy Metal



Auf welchem Label veröffentlicht: Parlophone, was ein Tochterlabel von Warner Music ist.


Veröffentlichungsdatum: Das Album ist seit dem dritten September 2021 draußen.


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr siebzehntes Album, dazu elf Live-Alben, siebzehn Live Videos, ein Split-Video, ein Demo, 46 Singles, dreizehn EP's, acht Boxen und acht Compilations. Die waren richtig fleißig bisher.


Wie habe ich die Bands kennengelernt: Wie hat man Maiden kennengelernt? Ich glaube bei mir was es ein Stöbern in der Kiste mit Singles von meinem Patenonkel. Da habe ich die Can i Play with Madness rausgezogen, aber ich hab das Gefühl, die waren schon immer da. Ja ich war nie der größte Maiden Fan, generell war wenig von der NWoBHM mein Fall. Einzig Saxon konnten mich wirklich begeistern. Aber das ist ein anderes Thema.


Wie finde ich die Scheibe: Zuerst mal zur Aufmachung, ich habe im Media Markt nur die Mediabook Version gefunden, aber die macht schon was her. Das Mediabook kommt in einem cool designten Pappschuber, bei dem man sich seinen Lieblings-Eddie aussuchen kann, der einen anglotzt.


Dann freut es mich, dass sie nicht die extralangen CD's genommen haben, wie beim Live-Album of Death vom Farin Urlaub Racing Team, sondern die zehn Songs auf zwei Scheiben gepackt haben (in der Vinyl Version sind es sogar drei Platten. Dann ist drin noch ein dickes Booklet mit den Texten, die von japanischen Tuschezeichnungen unterlegt werden. Und immer mal wieder ein Samurai-Eddie und ja, endlich gefällt mir Eddie wieder. Vielleicht ranke ich auch mal hier Sämtliche Album-Eddies. Aber nicht jetzt. Genug von den Äußerlichkeiten, kommen wir zu den inneren Werten:


DISC 1: Bei den ersten sechs Songs geht es recht ruhig zur Sache. Vielleicht sind sie mit dem Alter milde geworden, keine Ahnung, vielleicht sollte ich aber mal die beiden Vorgängeralben nachholen, als Vergleich. Aber wer die beiden Singles STRATEGO und THE WRITING ON THE WALL mitbekommen hat, der hat schon einen recht guten Eindruck, welche Richtung das Album einschlägt.


Wer lange Songs mag, wird hier auf seine Kosten kommen, nur Zwei sind unter sechs Minuten, und ja, hier und da verlieren sie sich ein wenig in Technikspielereien, während der Bruce gerne mal ein Pint auf der Bühne trinken könnte, ohne seinen Einsatz zu verpassen. Aber da sind auch richtig eingängige Tracks dabei, die ihren Weg in meine Rotation gefunden haben. So zum Beispiel das schon erwähnte THE WRITING ON THE WALL, DAYS OF FUTURE PAST und ganz besonders die letzte Nummer dieser Disc, THE TIME MACHINE, wo für mich das Maidenfeeling aufkommt , durch großen, mächtigen Gesang, einen ewigen Schwung und eine mitreißende Melodie.


DISC 2: Hier gibt es nur vier Lieder zum Genießen, aber dafür haben die es schon in sich, obwohl man sich wirklich die Zeit dafür nehmen sollte. Keiner der Songs eignet sich wirklich dazu, einfach mal nebenbei gehört zu werden. Hier gefällt mir besonders DEATH OF THE CELTS. HELL ON EARTH klingt auch nicht schlecht und hat eine interessante Melodie, auch wenn es hier und da längen gibt.


Fazit: Ein starkes Album von einer der größten Bands des Planeten. Ich will hier nicht wie einer dieser „Früher-war-alles-besser-"Typen klingen, und ja ich weiß, dass sich das Album mit solchen Giganten wie Powerslave, Killers oder Fear of the Dark messen muss und alleine wegen dem Kultfaktor nur verlieren kann, aber mir fehlt hier so ein richtiger Instantklassiker. Vielleicht kristallisiert sich mit der Zeit ein solcher Song heraus, vielleicht auch nicht, aber mir macht die das Album Spaß, auch wenn ich eher das Frühwerk bevorzuge.

Hier noch die beiden Singles:






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