Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

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Inception of Eternity mit Last Exit to the Past

Aktualisiert: März 17

Bandname und Albumtitel: Inception of Eternity mit Last Exit to the Past


Genre: Gothic Metal



Veröffentlichungsdatum: Es kommt am 26. März 2021


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr zweites Album nach einem Demo und einer EP. Am Sonntag kommt auch noch eine Singleauskopplung.


Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier ist mal wieder das Metal Devastation Radio dran Schuld. Nach dem ersten Album war ich gespannt auf den Nachfolger. Also hier ist er.


Wie finde ich die Scheibe: Wieder richtig gut. Dies ist auch das erste Album, bei dem ich zu einer Empfehlung von Metal Devastation Radio zurückkehre, also hören wir es uns mal an:


THE AGE OF WARLORDS eröffnet das Album mit dem Geräusch von marschierenden Menschen, wohl irgendwelche Soldaten. Ich frage mich, ob sie das genauso gemacht haben wie Motörhead, indem sie mit zwei Würfelbechern über einen Tisch marschiert sind und das dann mit minimalem Delay vervielfältigt haben. Nach diesem Intro, über dass ich viel zu viel geschrieben habe, geht es auch schon recht flott los. Ein schön treibendes Duell, wobei die weibliche Stimme hier sehr rauchig klingt, die männliche hingegen klassisch ausdrucksstark. Ein richtig guter Einstieg in das Album.


FROM THE EVIL INSIDE behält das Tempo bei und bindet hier noch einen seltsam orchestral klingenden Synthie mit ein. Den Gesang kann ich hier nicht wirklich beschreiben, es klingt aber richtig gut, besonders gefallen mir die doppelt gesungenen Passagen im Refrain, wofür sie sich wohl eine Gastsängerin ausgeliehen haben.


BLUNT BLADE reduziert das Tempo und besteht zu Anfang nur aus Synthiestörgeräuschen, bevor dieser mal vernünftige Töne von sich gibt. Hier wird schön tief gesungen, oder fast schon gesprochen. Den Refrain leitet ein fast Chor Black Metal artiger Schrei ein. Keine Ahnung was ich davon halten soll, ähnlich wie bei Serien, die meine Frau irgendwo ausgräbt, aber ich kann es nicht skippen, wird also irgendwie gut sein, trotz oder vielleicht wegen dem lasziven Stöhnen, dass immer mal wieder vorkommt.


THE CRADLE OF DARKNESS fängt mit einen sehr ruhigen Bass an, zu dem sich ein Gewitter und ein Kirchenchor gesellt. In Verbindung mit der Orgel, die den Song einleitet, klingt dieser dann fast schon nach Power Metal. Das Gitarrengewichse würde dazu schonmal passen. Auf jeden Fall eine gute Wahl für eine Singleauskopplung.


WHERE ARE YOU NOW beginnt mit einem ruhiges Klavier, zu dem dann noch Streicher kommen. Hier haben wir wohl einen ihrer eher mittelalterlichen Songs, die trotz allem von geilen Stromgitarren unterstützt werden. Auch hier sind im Refrain zwei Frauen zu hören und es klingt nicht schlecht. Generell scheint mir, hat auch dieses Album ein ziemlich hohes Niveau.


WRONG SAVIOR klingt zu Anfang richtig schön fies, doch dann werden die Gitarren erstmal etwas dudelig. Das gibt sich aber u d hier klingt der Gesang nah altem Goth Rock. Irgendwie verbinde ich eine solche Stimmlage- und Färbung mit Goth aus den 2000ern. Das soll alt sein? Ja das kann schon verdammte zwanzig Jahre her sein.


SHAME AND FEARS eröffnet mit einer seichten Klaviermelodie und einer glockenhellen Frauenstimme, doch die Tasten werden bald elektrifiziert und eine Klampfe kommt dazu. Danach klingt der Gesang um einiges zorniger und der Sänger bleibt weitgehend im Hintergrund. Hier kann man wirklich von einer Rockröhre sprechen. Immer wieder schön, wenn man neue Facetten an einer Band entdeckt.


ONE DAY klingt recht seltsam zu anfangen, ein sehr dominanter Schlagzeugbeat, der sich durch den ganzen Song zieht, eröffnet, wird dann bald von einer Akustikklampfe begleitet, bevor die Vocals einsetzen und mich wieder in die 2000er zurückversetzt. Einfach nur klasse.


SACRIFICE wechselt wieder den Stil. Hier wird es wieder härter und geht wieder in Richtung NDH. Der Gesang bleibt langsam, fast gesprochen, aber sehr bedrohlich. Abgesehen vom Refrain, den die Sängerin übernimmt. Ein guter Song, aber für mich zu ruhig, darum weiter im Text.


COUNTING DOWN THE DAYS fängt wieder recht ruhig an, wechselt aber recht bald, zu einem treibenden Song, mit Dudelsack. Zwar wird dieser nur punktuell eingesetzt, aber auch den Rest des Tracks mag ich sehr. Es könnte sogar mein Liebling des Albums sein.


LAST EXIT TO THE PAST ist der Titeltrack und hat wieder etwas mittelalterliches an sich. Hier ist richtig fiese Mitsinggefahr, also perfekt für eine Autofahrt, wenn man niemand zum reden hat, oder seine Mitfahrer mit guter Musik beschallen will.


SELF-DECEPTION legt ziemlich hart los, doch die Synthies zerstören das leider ein wenig. Nicht schlecht, aber nicht meins. Hier werden mir zu viele Stile gemixt, also weiter zum nächsten.


Beim Intro von THROUGH THE NIGHT imitiert die Klampfe das Klavier, bis es entdeckt, dass es alleine auch richtig geil klingen kann. Eine wirkliche Erholung nach dem vorigen Lied.


VOICES OF DOOM legt mit einer einzelnen Flöte los, die schon ziemlich pfeift. Danach setzt der Gesang ein. Wieder haben wir einen schönen Kontrast zwischen tiefem Gesang und der hellen Frauenstimme. Im Refrain, als beide gleichzeitig zu hören sind, macht das so richtig Spaß.


SWAN SONG beendet das Album mit einem starken aber ruhigen Song. Den sollte man sich aber am beTen selbst anhören.


Fazit: Wieder ein starkes Album, mit dem ich so richtig meinen Spaß hatte und auch noch haben werde. Ich kann es nur allen Goths, oder solchen die es waren empfehlen. Hier könnt ihr mal reinhören:



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