Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

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Evilspell mit Padre Vostro

Aktualisiert: Aug 18

Bandname und Albumtitel: Evilspell mit Padre Vostro


Genre: Symphonic Black Thrash Metal



Veröffentlichungsdatum: Es kommt am 22. Oktober 2021


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Es ist ihr drittes Album, davor haben sie noch zwei Demos und eine Split veröffentlicht.


Wie habe ich die Band kennengelernt: Wieder kam das Metal Devastation Radio auf mich zu. Wer meinen Blog verfolgt, der weiß, dass ich auf Black Thrash stehe, also ist es keine Frage, ich bespreche des Album.


Wie finde ich die Scheibe: Scheiße ist das Album geil, also aufgelegt und angehört:


HORRID legt direkt durch die Gehörgänge und zeigt in welche Richtung es geht: Ranziger Black Thrash der keine Kompromisse macht, so wie es sein muss. Hier wird aus beiden Welten das fieseste genommen, in einen Topf geworfen und heraus kommt dieser Song: rasend, böse, technisch versiert aber nicht verspielt und mit Vocals, wie von einem Dämon selbst.


PADRE VOSTRO bleibt bei der Rezeptur des Vorgängers, ohne dass es sich das Ganze wiederholt. Hier gibt es sogar noch ein wenig Groove mit dazu, zu dem der Höllenfürst angerufen wird. Wir haben erst den zweiten Song des Albums und ich bin jetzt schon begeistert.


MASONIC SCUM nimmt zu Anfang etwas das Tempo raus, bis man von einem Panzer überrollt wird. Ein einfacher, aber wirkungsvolles Stück Schwarzmetall wird dem Hörer hier um die Ohren gehauen. Und das mit Höchstgeschwindigkeit. Gerne mehr davon.


CARDINAL RAPIST hätte mich fast gekriegt. Wir bekommen hier ein sehr langes, bleischweres Inteo vor den eigentlichen Song gesetzt, der wie die Stücke zuvor seinem Zorn keine Grenzen setzt und ihr wüten lässt.


NECROLOGY fängt mit Schritten auf nacktem Stein und einer Tür, die zugeschlagen wird an, bevor eine Orgel, im Verbund mit einem sehr interessanten Synthie einsetzt. Ein richtig gutes Instrumental.


ANTISOCIAL SATAN kehrt wieder zum Grundtenor des Albums zurück und drischt ungezügelt auf die Trommelfelle ein, während die Vocals und Gitarren schneidend kalt klingen. Mein klarer Favorit des Albums.


PAIN fängt psychotisch und verdammt heavy an. Das geht später auch so weiter, wobei es hier ein wenig an Chotzä erinnert. Mehr bleibt mir hier nicht zu sagen, außer vielleicht, dass wir hier einen guten zweiten Platz auf meiner Favoritenliste haben.


Vielleicht liegt es bei SACRIFICE am Titel, aber ich höre hier ein paar Motörhead-Einflüsse raus. Rasant und rumpelig geht es hier zur Sache und ich kann ehrlich sagen, daß Niveau des Albums wird gehalten.


EVIL SLAUGHTER beendet das Album richtig stark. Zwar sticht der Song nicht heraus, da es nur aus verdammt geilen Tracks besteht, dafür fügt er perfekt ein und tritt dem Hörer zum Abschluss nocheinmal ordentlich in den Arsch.


Fazit: Wow, da habe ich mir eine wirklich geile Scheibe für meine heutige Review ausgesucht. Fieser Black Thrash von feinsten, der mir da aus Italien herangetragen wurde. Wer das Genre kennt und verehrt, sollte sich dieses Album auf jeden Fall mal zulegen. Hier könnt ihr mal reinhören:



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