Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

​​Wenn ihr eine Band, Musikprojekt oder Solokünstler aus den Bereichen Rock, Metal oder Gothic seid, dann meldet euch bei mir unter Lorenz.van.gore@gmx.de oder über Facebook, damit ich eure Veröffentlichungen und Auftritte  besprechen kann.

 
 
 

Gib mir Bescheid

Live Show Dancing
 

Endless Curse mit Drink, Smoke and don't give a Fuck

Aktualisiert: März 17

Bandname und Albumtitel: Endless Curse mit Drink, Smoke and don’t give a Fuck


Genre: Death Metal



Veröffentlichungsdatum: 25. September 2020


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr zweites Album. Dazu gibt es noch eine EP.


Wie habe ich die Band kennengelernt: Die Band hat mich heute angeschrieben und mich gebeten ihr Album hier zu besprechen. Dann wollen wir doch mal loslegen.


Wie finde ich die Scheibe: Hier hören wir uns ein richtig geiles Stück Todesblei an:


INTRO leitet das Album mit den Geräuschen ein, die wohl Nathan Explosion (Dethklok aus Metalocalypse) macht, wenn er eine Kneipe betritt: Schwere Schritte, gegrowlte Bestellungen und Konsum derer in Rekordzeit. Damit ist die Marschrichtung wohl klar.


D.S.D.G.A.F. beginnt mit lange ausklingenden Gitarren, die ein cooles Riff bilden, das bald von donnernden Drums begleitet wird. Zwischendurch glaube ich auch leere Flaschen aneinander schlagen zu hören. Nach einem, für meinen Geschmack zu langen Intro legt der Song richtig los. Harter und rasender Death Metal mit wunderbar tiefen Growls.


DAMNED ARMY geht auch schön nach vorn, wenn auch etwas stampfender als sein Vorgänger. Hier wird auch ein bisschen Gekrächze mit eingebaut und der eine oder andere Pig-Squeal, was mir immer gut gefällt, da es den Song abwechslungsreicher macht.


F.T.N.W.T.G. verliert keine Zeit mit einem Intro, sondern drischt sich sofort durch die Gehörgänge bis ins Hirn. Auch hier geht es hart und unbarmherzig zur Sache. Hier bleibt mir nicht mehr viel zu sagen, als dieses: Ein geiler Song.


B.E.E.R. nimmt das Tempo etwas zurück, dreht aber die Heavyness so richtig auf. Hier geht es zwar treibend zur Sache, aber nicht gehetzt, was leider viele verwechseln. Hier passt es richtig gut und ich höre mir den Song gerne an.


DRIFTED gibt wieder mehr Gas, aber bleibt eher im oben Mid-Tempo, statt sich der Raserei hinzugeben. Immer wieder, wird der Gesang vom dem Irren Gelächter, dass den Song eröffnet unterbrochen, was dem ganzen eine besondere Note gibt.


STILL WATERS fängt mit einem interessanten Drumming an, dass bald von einem recht melodisch gehaltenen Riff unterstützt wird. Dies kommt immer wieder vor, in den Pausen zwischen dem Geholze. Zwar abwechslungsreich, aber für mich der schwächste Song des Albums.


GUT LOTTERY zieht das Album wieder aus dem Tief, dass der vorige Song verursacht hat. Hier geht es wieder schön hart und schwer zur Sache. So macht mir der Deutsche Metall richtig Spaß. Mal rasend, mal stampfend, aber immer schön in die Fresse. Wie der Präsi sagte: „Das muss drücken im Gesicht!“


PSYCHO WEED lässt den Bass so richtig schön zu Wort kommen. Hier kann er nach Herzenslust knurren und bereitet den Teppich für meinen Lieblingssong des Albums. Hier haben wir eine perfekte Mischung aus Härte und Heavyness, gewürzt mit ein paar fiesen Pig-Squeals und einem berauschenden Thema.


THE GLORY TREE klingt zu Anfang nach einem schlecht produzierten Demo, das das ändert sich kurz darauf und wir bekommen einen richtig guten Song. Natürlich macht eine gute Produktion noch keinen guten Song, aber hier haben wir beides. Als halte ich die Klappe, und lasse euch hören, was der Song taugt.


Erst bei GODS OF SHAME fällt mir auf, dass die Becken auf dem Album recht sparsam eingesetzt werden. Hier kommen sie auch eher dezent vor, aber im Vergleich zum Rest der Scheibe, doch schon recht prominent. Aber genug von solchen Details, der Song ist es wert, dass man ihn sich in seiner Gänze anhört und nicht nur Uf solchen Kleinkram achtet. Hier geben die Jungs nochmal ordentlich Gas, wohl in Vorbereitung auf


BUDAPEST NIGHTS. Es fängt zwar rasend an, doch wandelt sich hier das Tempo an allen Ecken und Enden und so bekommen wir noch einen richtig starken Song zum Schluss. Und nicht nur das Tempo wechselt recht häufig, auch der Gesangsstil wandelt gerne zwischen finsteren Growls und fiesen Schreien. So kann man auf jeden Fall ein Album beenden.


Fazit: Ein klares muss für die Death Heads da draußen. Vor allem für jene, die heimische Bands unterstützen möchten. Fieser Death wie er sein sollte. Die sind auf jeden Fall einen zweiten Blick wert und ich kann jetzt schon die Moshpits spüren, die sie verursachen, wenn es wieder Konzerte gibt.

Hier könnt ihr mal reinhören:



35 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Vrag mit Harcom