Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

​​Wenn ihr eine Band, Musikprojekt oder Solokünstler aus den Bereichen Rock, Metal oder Gothic seid, dann meldet euch bei mir unter Lorenz.van.gore@gmx.de oder über Facebook, damit ich eure Veröffentlichungen und Auftritte  besprechen kann.

 
 
 

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DxVxDxD SxLF mit Before the Dawn

Bandname und Albumtitel: DxVxDxD SxLF mit Before the Dawn


Genre: Symphonic Black/Gothic Metal



Veröffentlichungsdatum: Am siebten März 2021


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Das ist ihr zweites Album. Zuvor haben sie eine EP veröffentlicht.


Wie habe ich die Band kennengelernt: Ihr Sänger hat mir das Album zugeschickt, damit ich es bespreche. Also hören wir es uns mal an:


Wie finde ich die Scheibe: Nicht schlecht, zwar nichts für jedermann, aber hören wir rein:


MAN IN A VOID fängt sehr melodisch an, mit, mit mehreren Sängern, Klavier und Streichern, doch das alles tritt in den Hintergrund, als Schlagzeug und Gitarren auf den Plan treten. Danach lassen sich das Klav6und die Streicher nur noch erahnen, unter dem Black Metal, der hier recht roh daherkommt. Soweit, so gut. Die Vocals klingen richtig fies, düster und dreckig.


SOMEWHERE FAR BEYOND klingt fast schon groovig. Wieder ist der Grundtenor richtig fies, ein wenig punkig und mit ordentlich Hass. Zwar kein weltbewegender Track, aber kann man sich gut anhören.


AFTER DARK klingt zu Beginn ziemlich orchestral und fast schon majestätisch. Das zieht sich, mit Unterbrechungen durch den ganzen Song, der mich entfernt an Cradle of Filth erinnert, nur wesentlich ungeschliffener und mit mehr Eiern in der Hose.


WEAL & WOE stampft direkt los, wieder von den Streichern unterstützt. Hier kommt sogar der Gothic Einschlag schön durch, auch wenn die Vocals im Black Metal verhaftet bleiben. Hier hat es mir besonders das Solo angetan, dass der ersten Hälfte die richtige Würze gibt, während der zweite Teil eher verzweifelt klingt. Die Vocals würden hier auch zu Suicide Black passen.


THE START OF THE ENDING beginnt wieder mit dem Klavier, hier wird es von einem Cello, vielleicht such mehreren begleitet und kurz vor ende des Intros kommt sogar noch eine sorge dazu. Wie das ganze Album bisher ein abwechslungsreiches Lied und sogar mein Favorit des Albums.


SWAN SONG legt kraftvoll und melodisch los, wirft aber bald den meloschen Teil über Bord, um einen richtig starken Song zu entfesseln. Auch hört man hier Stellenweise den Gothic-Einschlag raus und noch ein paar andere. Doch kaum glaubt man diese Anleihen identifizieren zu können, werden einem die Gehörgänge mit Doppelbass durchspült.


OCEAN OF POSSIBILITIES wäre ein richtig geiler Goth-Track, wäre da nicht das Gekreische des Sängers, das daraus einen ordentlichen Black Metal Song machen will. Hier wird auch verstärkt auf auf klaren, düsteren Gesang gesetzt stärker als in den vorigen Liedern, wo er, wenn überhaupt nur sporadisch vorkam.


LUX IN TENEBRIS LUCET hat mit ein wenig verwirrt. Ich kann nichtmal sagen womit, nur dass das Intro wunderbar schaurig klingt. Doch danach bekommen wir wieder starken Black Metal, aber auch wenn nicht, es wäre ein gutes Instrumental gewesen.


DARKSTONES CATHEDRAL mischt hier 80er Gothic mit Black Metal und Orchester. Aus irgendeinem Grund habe ich hier Brütal Legend Flashbacks. Könnte ich eigentlich auch nochmal spielen.


THE TURIN HORSE beendet das Album ruhig und mit einem düsteren Westerneinschlag. Hier wird hauptsächlich über der Musik gesprochen und es bleibt ziemlich klar. Ein passendes Outro.


Fazit: So ein Album hätte ich mir damals gewünscht, statt Dimmu Borgir oder Cradle of Filth, vielleicht wäre ich dann früher zum Black Metal gekommen. Wer es etwas experimentierfreudig mag, der könnte hier eine kleine Perle finden. Hört doch mal rein:

https://youtu.be/dH98MZzyf8A

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