Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

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Blessed by Perversion mit Remnants of Existence

Aktualisiert: März 17

Bandname und Albumtitel: Blessed by Perversion mit Remnants of Existence


Genre: Death Metal



Veröffentlichungsdatum: 25. Dezember 2020


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr zweites Album. Dazu gibt’s noch je eine EP, Single und Split


Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier hat schon der Name in der Mail von Metal Devastation Radio gereicht, um mich zu dieser Review zu bewegen.


Wie finde ich die Scheibe: Eine brauchbare Scheibe, die wir uns jetzt anhören:


DESCENDING TO THE CATACOMBS fängt ruhig mit einer Akustikklampfe und einem leisen Synthie an. Nach etwa der Hälfte kommt eine Stromgitarre dazu, aber es bleibt weiter ruhig. Leider ein Intro zum überspringen.


GALLERY OF BONES dreht die härte gewaltig auf. Schön im unteren Mid-Tempo, mahlen wie ein Panzer und das Schlagzeug klingt die meiste Zeit wie eine AK. Dazu fies gegrowlte Vocals. Das lässt das Intro gleich vergessen. Der Text beschreibt eine düstere Variante eines Beinhauses, dass für düstere Rituale benutzt wird, statt zum gedenken der Toten. Mir gefällt es.


ATONEMENT REFUSES zieht das Tempo ein wenig an und bleibt panzerig zermalmend. Aber irgendwie fehlt mir hier etwas. Schlecht ist der Song nicht, aber er könnte besser sein. Als ob etwas Salz in der Suppe fehlt.


AMONG THE TOMBS OF ABSENT GODS klingt gleich viel besser. Wir bleiben immernoch im Mid-Tempo, nähern uns der Raserei immer mehr an. Hier gefällt mir besonders das kurze Basssolo in der Mitte. Hier geht es um die antiken Götter, deren Monumente noch immer überall zu finden sind, aber die diese Welt längst hinter sich gelassen haben.


CAVERNES OF TORTURE wird sogar noch ein wenig melodisch, obwohl die Härte erhalten bleibt. Ein treibender Song, der sich sofort in meinen Gehörgängen festgesetzt hat. Von was genau der Song handelt kann ich nicht sagen, aber die Bilder die er beschreibt sind der Stoff aus dem Alpträume gemacht sind. Gerne mehr davon.


MONUMENTAL CHAOS beendet das Album und klingt in den ersten Takten nach dem Intro, könnte dann ein Power Metall Song sein, zeigt dann aber seine ganze todesmetallische Härte, während er uns einen Blick in unsere Zukunft gewährt. Zwar kein innovatives, aber immer gerne gesehenes Thema, der Untergang der Menschheit.


Fazit: Kann man sich gerne mal anhören. Fans von malmendem Death Metal werden hier auf ihre Kosten kommen. Zwar ist da noch Luft nach oben, aber kann man sich trotzdem mal geben. Hört Hier mal rein:



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