Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

​​Wenn ihr eine Band, Musikprojekt oder Solokünstler aus den Bereichen Rock, Metal oder Gothic seid, dann meldet euch bei mir unter Lorenz.van.gore@gmx.de oder über Facebook, damit ich eure Veröffentlichungen und Auftritte  besprechen kann.

 
 
 

Gib mir Bescheid

Live Show Dancing
 

Black Jade mit Warden of Tol Sirion

Bandname und Albumtitel: Black Jade mit Warden of Tol Sirion


Genre: Black Metal



Veröffentlichungsdatum: Am 21. April 2014


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihr sechstes von acht Album und Melkor sei Dank ihr einziges mit Schlager-Covern. Dazu haben sie noch drei Splits, zwei EP’s und ein Demo veröffentlicht.


Wie habe ich die Band kennengelernt: Naragarth kam auf mich zu und hat mich gefragt, ob ich ihn zu ihrem kommenden Album interviewen möchte. Hier als Hintergrundrecherche, und nach dem Schlager-Album, ein ernsthaftes.


Wie finde ich die Scheibe: Gefällt mir soweit. Also hören wir einfach mal rein:


NAMÁRIË! Ist ein kurzes Instrumental als Albumintro, das etwas klingt, als hätte jemand ein paar Gitarren in das Doctor-Who Intro geschraubt. Naja so ungefähr.


DOL AMROTH fängt melodisch mit einem Dudwlsack. Der begleitet den ganzen Song und passt richtig gut dazu. Die Vocals hören sich richtig klasse an, irgendwo zwischen einer ziemlich angepissten Krähe und einem Nazghûl mit Halsschmerzen.


RISE AND FALL OF KHAZAD-DÛM beginnt wieder mit den Sackpfeifen. Hier wird aber die Härte um eine ganze Ecke hochgeschraubt, so dass weniger Mittelaltermarktfeeling aufkommt und das der Track richtig fies klingt. Hier wird sogar die Sprache der Zwerge im Song verwendet, was mir gut gefällt, da die mich immer mehr interessiert hat, als dieser Elbensingsang. Mein Favorit bisher.


DORTHONION klingt zunächst verdächtig ruhig, legt aber mit dem einsetzen des Gesangs so richtig los. Leider fehlt mir hier etwas. Es klingt nicht schlecht, aber der letzte Kick kommt einfach nicht, also weiter.


UNDULÁVË LUMBULË ist eine kleine Interlude, hauptsächlich von einem Klavier getragen und zuerst dachte ich, es wäre ein Instrumental, bevor eine klare Frauenstimme ein wenig auf Elbisch dazu singt. Hier bin ich wieder dabei. Ein schönes Stück mitten im Album.


PATH OF EDHELLOND fängt mit klarem Gesang an, dazu dröhnende Klampfen und ein düsteres Klavier. Hier fühlt es sich etwas nach Power Metal an, nur dass der Gesang nicht hoch genug dafür ist. Nach dieser Einleitung ist klar, dass es sich um ein Duett handelt und ich war wirklich verwirrt, dass ein erkälteter Nazghûl so gefühlvoll singen kann. Richtig klasse.


WARDEN OF TOL SIRION wird wieder vom Klavier eingeleitet, doch hier geht es wieder härter zur Sache. Zwar lassen sich auch hier Power Metal Anleihen finden, doch das Schwarzmetall überwiegt und so bekommen wir einen interessanten Song, der sowohl melodisch, als auch arschtretend daherkommt. Eine klasse Mischung.


BELEGOST beendet das Album wieder mit dem Dudelsack und einem treibenden Rhythmus. Ein gelungener Abschluss für das Album. Das könnte ich mir als gutes Kriegslied vorstellen.


Fazit: Nicht schlecht, sind ein paar richtig starke Songs dabei. Hier habe ich aber gemerkt, dass ich komplett aus dem Tolkien-Universum raus bin. Einzig Khazad-Dûm sagt mir noch was. Ich würde es aber sofort jedem Metalhead mit Vorliebe für Herr der Ringe empfehlen. Hört hier mal rein:

https://youtu.be/gJjl7RiohJY

13 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen