Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

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Belarus Beaver mit Planet of the Beavers

Aktualisiert: März 22

Bandname und Albumtitel: Belarus Beaver mit Planet of the Beavers


Genre: Beavergrind



Veröffentlichungsdatum: 27 November 2020


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Letztes Jahr kam ihre erste EP und nun steckt ihr erstes Album in den Starlöchern.


Wie habe ich die Band kennengelernt: Das Metal Devastation Radio kam wieder auf mich zu und nachdem ich die E-Mail überflogen habe, war ich schon begeistert. Bibergrind und dazu noch der Ex-Gitarrist und Mitglied der Öldöds ist da ei. Her damit.


Wie finde ich die Scheibe: Richtig klasse, also hören wir uns das ganze mal an:


THE BEAVER GOD legt sofort brachial los. Mal rasend, mal stampfend kommt der Song daher, erinnert vom Rhythmus aber an ein Kinderlied, was das ganze noch geiler macht. Die Vocals schwanken zwischen fiesem Growls und heiseren Geschrei, auf jeden Fall taugt der Einstieg schon was.


BEAVER DIVISIONS schlägt in die gleiche Kerbe. Auch hier gehen die Biber sofort in den Nacken und jedenfalls ich bin am Headbangen.


BEAVERCIDE fängt mit einem Sample an, aus Zombiber. Danach folgt ein kurzes aber intensives Grindgewitter, dass es in sich hat. Viel ist dazu nicht zu sagen, außer dass es richtig Spaß macht.


BEAVERS KILLED JJESUS beginnt eher ruhig und doomig, doch nach mehreren Breakdowns und dem Befehl zu sterben, entfesselt der Song seine Gewalt und prügelt uns mehrere dieser Pelztierchen um die Ohren.


DAMMARK zieht das Tempo noch einmal so richtig an und wir bekommen die absolute Biberpokalypse. Ok ich lasse jetzt die Wortspiele sein und konzentriere mich auf die Musik. Immer wieder gibt es hier auch ein paar knackige Moshparts, zwischen dem Geknüppel. Beendet wird der Song mit einem Sample, vielleicht auf Schwedisch, vielleicht auf dänisch, ich weiß es nicht.


DANSKBÄVRAR macht nahtlos weiter. Das Sample könnte einfach getrennt sein. Danach geht es schnell und brutal weiter, mit dem Grind. Mir gefällt das, auch wenn es sich zweifellos um eine Fungrind-Band handelt. Etwas Spaß muss ja auch sein.


EA CASTOR verschwendet keine Zeit mit einem Intro, sondern brüllt uns seine Message gleich in die Ohren. Hier wird es so richtig grindig. Immer wieder explodiert der Song und der geneigte Hörer wird gnadenlos mitgerissen.


PLANET OF THE BEAVERS gönnt sich wieder ein kurzes Intro und kling sogar vage Rock'n'Rollig, nur mit etwa Lichtgeschwindigkeit gespielt und mit einem richtig übel gelaunten Bieber am Mikrophon.


Das Sample am Anfang von AMPHIBIOUS RODENT FEAST klingt wie aus einem billigen Aufklärungsfilm, den man sich in einem Nationalpark ansehen könnte. Der Song dagegen ist feinster Grind direkt aus Schweden.


THE BEAVER CLAN ist schön bassig. Der Viersaiter grummelt sich mit rasender Geschwindigkeit durch den Song, während die Felle erbarmungslos gegerbt werden. Mein Liebling auf dem Album.


RAISED BY BEAVERS beginnt treibend, doch sobald sich das Schlagzeug in ein Maschinengewehr verwandelt reißt das Tempo alles mit sich. Immer mal wieder wird der Song schön treibend, dass man schön Schwung holen kann um seinen Kopf gegen den nächsten Biberdamm zu schlagen. Legenden zufolge wurde so das Headbangen erfunden.


WHEN GOD MADE BEAVERS HE FUCKED US ALL beendet das Album mit einem richtigen Kracher. Auch hier geht es treibend zur Sache.


Fazit: Einfach nur klasse. Eine klare Empfehlung vor, allem für Freunde von Tierbasierten Bands, wie Milking the Goatmachine. Mir hat das Album Spaß gemacht. Hier könnt ihr euch mal einen Vor-ab-Eindruck verschaffen:




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