Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

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Asukun mit Aizo

Aktualisiert: März 17

Bandname und Albumtitel: Asukun mit Aizo


Genre: Melodic Death Metal



Veröffentlichungsdatum: Am 1. Oktober 2020 digital und morgen, am 31. Dezember 2020, kommt es als CD über Nahetal Klangschmiede.


Sonstige Veröffentlichungen der Band: unter diesem Namen ist es ihre erste EP, nach zwei Splits, als Azking haben sie noch zwei EP's und je eine Split, ein Demo und ein Album veröffentlicht.


Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier bekam ich wieder von der Nahetal Klangschmiede ein Exemplar zur Ansicht und möchte natürlich meine Eindrücke mit euch teilen.


Wie finde ich die Scheibe: Kurz vor Ende des Jahres gibt es noch eine wirklich hörenswerte Scheibe aus Japan auf die Ohren:


AIZO beginnt mit einem typischen Gitarrenstörgeräusch und gibt dann so richtig Gas. Die Voraussetzungen sind meist schön fies gegrowlt, doch kommen hier auch klare Passagen vor, jedoch ohne das der Song irgendwie ruhiger wird. Ein durchaus schöner Einstieg in diese EP.


JIGOKU HEN bleibt in der Fahrspur, auch wenn hier noch ein Keyboard mitwirkt, dass dem ganzen einiges an Melodie verleiht. Aber begegnen davon haben wir hier einen starken Melo-Death-Song, wie er von irgendwelchen Schweden nicht besser hätte geschrieben werden können.


BOJO klingt dagegen etwas sehr Japanisch. Ich wüsste nicht einmal woran ich das festmachen sollte. Aber allein wehen dem Intro würde ich auf eine Japanische Band, oder eine, die sehr auf Japan fixiert ist tippen. Abgesehen davon klingt das Intro richtig cool, hier wird das Keyboard richtig gut eingesetzt, sowohl hart als auch fast schon orchestral.


HIRAJURI kommt mit einem recht konfusen Drumming daher, was sich aber mit dem einsetzen des Synthies ändert und uns einen rasenden Song beschert, der hin und wieder Aussetzer hat, was akustisch an einen kaputten Motor erinnert und für mich richtig gut klingt. Die Melodie kommt hier eindeutig von der Klampfe, wo er hier so richtig Zeit was er kann.


KAWAITA NAMIDA führt das hohe Tempo der vorigen Songs weiter und geht hier sogar etwas in Richtung Thrash. In der Mitte des Tracks wird es fast schon getragen, bevor wieder ein knackiges Solo kommt und er zeigen kann, was er so an der Gitarre drauf hat. Kurz vor Ende kommt noch einmal eine klare Passage, die mich stark an Dir en Grey erinnert.


JOSHIKOH beendet die EP mit einem richtigen Knüppelsong. Trotz der Soli und des Keyboards geht es hier Gnadenlos zur Sache und so mag ich das. Hartes Drumming, rasende Gitarren und ein Gesang der allein durch seinen Klang Wut und Zerstörungslust ausdrückt. Mein Liebling auf der Scheibe.


Fazit: Freunde japanischen Metall und des Melo-Death kommen hier ganz sicher auf ihre Kosten. Zu beidem zählen ich mich zwar nicht so wirklich, doch die Scheibe hat auch mir Spaß gemacht. Hier könnt ihr noch reinhören:



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