Full Metal Mayhem

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Asbjorn Daemonium de Noctis und Abyssielle mit Cosmic Ritual

Aktualisiert: Mai 26

Bandname und Albumtitel: Asbjorn Daemonium de Noctis und Abyssielle mit Cosmic Ritual


Genre: Black Metal



Veröffentlichungsdatum: Am fünften Mai 2021


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Abyssielle hat Bestehen von dieser Split nur eine EP veröffentlicht, während Asbjorn Daemonium de Noctis vorher eine Single und ein Album auf die Menschheit losgelassen hat.


Wie habe ich die Band kennengelernt: Hier kam ich drauf, als ich auf Twitter einen Promocode fand und damit die Abyssielle Seite der Split downloaden konnte. Um mir ein vollständiges Bild zu machen, habe ich dann noch die andere Seite erstanden.


Wie finde ich die Scheibe: Auch wenn ich den Teil von Abyssielle bevorzuge, so mag ich doch die ganze Split. Aber hören wir mal rein:


Asbjorn Daemonium de Noctis eröffnet das Tape mit vier Songs:


COSMIC RITUAL legt direkt ohne Vorwarnung los und stampft brachial durch meine Gehörgänge. Die Vocals klingen düster und Dämonisch, wie bei Dimmu Borgir wenn der Text gesprochen wird. Nur hier stimmt auch die musikalische Untermalung, was bei den Norwegern leider nicht so ist. Definitiv ein starker Einstieg in die Split.


RUINATION (INTERLUDE) ist wie der Namenszusatz schon sagt nur ein Zwischenspiel. Ein kleines Instrumental, das von einer Spieluhr dominiert wird. Diese unterstützt noch ein düsterer Synrhie. Nicht schlecht so weit, aber eher etwas für meine Pen-and-Paper-Playlist.


DISSOCIATION schließt direkt an die Interlude ab und klingt zu Anfang recht melancholisch und schleppend. Auch der Gesang passt dazu, der hier mehr in Richtung Krähe geht. Das depressive wird immer wieder von heftigen Zornausbrüchen unterbrochen, die dem ganzen eine gewisse Würze geben.


A FINAL GOODBYE (OUTRO) ist wieder ein Instrumental, dass den ersten Teil beendet. Wieder eher etwas für’s Pen-and-Paper.

Abyssielle bestreitet die letzten drei Song und ich bin echt gespannt, was sie zu diesem kosmischen Ritual beiträgt.


HOPELESS fängt recht düster und melancholisch an, was sich auch weiter durch den Song zieht, aber mit ordentlich Härte und Aggression in der Stimme. Ein richtig guter Spagat ist hier gelungen und ich glaube ich habe schon meinen Favoriten gefunden. Der Stil ist zwar um einiges melodischer als bei Asbjorn Daemonium de Noctis, aber verkommt nicht in weichlichem Gedudel.


CLING TO THE LIGHT schlägt in die gleiche Kerbe. Wieder geht es hart und eiskalt zur Sache, aber auch mit einer gewissen Melancholie. Schon jetzt kenne ich meine Lieblingsseite der Split.


HOPELESS beendet die Split und ich weiß nicht ob das Intro des Songs nur auf Klampfen, oder mit Klavierunterstützung eingespielt wurde. Danach geht es aber im gewohnten Stil weiter: also hart und düster mit einer gewissen Schwermut. Ein wirklich gelungener Abschluss dieser Kassette.


Fazit: Eine Starke Split von zwei Soloprojekten und hier hilft Nichteinhaltung den Keltenbonus, denn meine Lieblinge auf der Kassette sind allesamt von Abyssielle. Auf jeden Fall eine Empfehlung an die Freunde des Schwarzmetalls da draußen. Hier könnt ihr noch reinhören:

Asbjorn Daemonium de Noctis:



Abyssielle:



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