Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

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Al Goregrind mit Crushing the Feeble

Bandname und Albumtitel: Al Goregrind mit Crushing the Feeble

Genre: Brutal Death Metal


Veröffentlichungsdatum: Am elften August 2016


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist das Zweite von drei Alben, dazu haben sie noch sieben EP's, zwei Splits, und je eine Single und Demo veröffentlicht.

Wie habe ich die Band kennengelernt: Ich war 2017 auf dem DeathFeast, saß gerade mit einem Kumpel bei ein paar lustigen Holländern, als die Band vorbeikam und dieses Album, samt Shirt aus einer Ikeabox herauf verkauft hat. Nach einer Hörprobe habe ich beschlossen, mir das Bundle zu sichern. Seit dem Lege ich an jedem vierten Mai die CD ein.

Wie finde ich die Scheibe: Eine ganz ordentliche Scheibe, zum vierten Mai. Also hören wir mal rein:


SUPERSTAR DESTROYER eröffnet die Scheibe mit Sci-Fi-Geräuschen und Schüssen aus irgendwelchen Laserpistolen. Danach geht es direkt mit ordentlichem Death los, der zwischen melodischen und richtig geilen Parts hin und her schwankt. Schonmal ein brauchbarer einstieg in die Scheibe.

JEDI SCUM packt noch mehr härte mit rein. Schön hart und brutal im Mid-Tempo, mit ein paar netten Zornausbrüchen. Immer mal wieder ist hier eine klare Stimme mit reingeschnitten, was mich etwas aus dem Song rausreißt.

WOOKIE RAMPGE klingt zu Anfang schon mal ziemlich angepisst und stellenweise klingt der Gesang sogar nach Wookie. Einfach nur ein geiler Song, den ich mir immer wieder gerne anhöre.


NEAR TO THE DEATHSTAR fängt ziemlich jazzig an, was zwar geil klingt, aber hier etwas deplaziert wird. Danach geht es aber mit Vollgas in Richtung Death Metal und wir bekommen sogar noch richtig knackige Gitarrenarbeit spendiert.


ORDER 66 schlägt in die gleiche Kerbe, wie sein Vorgänger, erst extrem auf der Jazzschiene, und danach gibt’s Death Metal, wie man ihn erwarten würde. Zwischen dem ganzen rasenden Metal verstecken sich auch richtig geile Moshparts.

Bei PEACE IS A LIE wird zuerst der Titel mehrmals geflüstert, bevor es richtig doomig weitergeht, von ein par Knüppelparts unterbrochen. Teilweise driftet mit der Song, aber zu sehr in Frickelkram ab, also weiter zum nächsten.


FEAR IS THE PATH THAT LEADS TO THE DARK SIDE kehrt zum Glück wieder zu ordentlichem Geballer zurück, da stören auch die klar Gesungenen Passagen im Hintergrund nicht weiter. Hier klingt es so richtig schön wahnsinnig.

HE'S DEAD JIM (A TRIBUTE TO LEONARD NIMOY fängt an, als müsste die CD erst noch den richtigen Sender einstellen. Danach hört man immer wieder das Sample, in dem McCoy Kirk mitteilt, dass Spock tot ist. Zum ende, während einer ziemlichen Synthieeskalation hört man immer wieder die Vulkanische Grußformel: „Live long and prosper.“


TRIPPING ON MY SMEGMA ist ein Hiddentrack, auf den man anderthalb Minuten warten muss. Doch das warten lohnt sich. Hier gibt es schön schwerden Brual Death, der mir direkt in den Nacken geht.


Fazit: Die Scheibe macht Spaß, auch wenn sie teilweise etwas verkopft oder zu Synthiebeladen ist. Wer mit experimentellem Brutal Death keine Probleme hat und/oder Star Wars seinen Spaß hat, der wird hier auf seine kosten kommen. Thematisch mag ich nur den Spock Song, da ich eher Treckie als Jedi bin. Hier könnt ihr aber mal reinhören:


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