Full Metal Mayhem

Reviews und Musikalische Meinungen

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After Earth mit Before it Awakes

Aktualisiert: März 17

Bandname und Albumtitel: After Earth mit Before it Awakes


Genre: Melodic Death Metal



Veröffentlichungsdatum: Am 19. September 2020


Sonstige Veröffentlichungen der Band: Dies ist ihre Debut-EP aus der sie noch eine Single ausgekoppelt haben.


Wie habe ich die Band kennengelernt: Die Band kam auf mich zu und bot mir an, ihre EP zu besprechen. Also los geht’s. Vorher wurden sie mir auch schon vom Metal Devastation Radio vorgeschlagen, sind aber irgendwie durchs Raster gerutscht.


Wie finde ich die Scheibe: Es ist Melodic Death, also nicht so ganz mein Genre, aber man kann sich die EP mal geben, also hören wir mal rein:


EMBERS eröffnet das Album mit einem Gewitter und einer Akustikklampfe. Nicht schlecht, aber irgendwie auch generisch. Also weiter zum nächsten Song.

PYRE schließt nahtlos an das Intro an und bietet uns brauchbaren Melo-Death im Mid-Tempo, mit ein paar schönen Zornausbrüchen. Die Vocals gefallen mir richtig gut, da sie, wenn der Leadsänger alleine singt, mich an die alten Amon Amarth erinnern. In der zweiten Hälfte des Songs zeigt die Band ihre melodische Seite, was nicht schlecht klingt, aber mir fehlt da die Härte und Aggression.


INTO DEMISE steigert sich langsam aus dem Nichts, bis wir einen anständigen Song bekommen, der schon ordentlich Gas gibt, aber wieder fehlt es mir an Härte. Dafür gibt’s nen Pluspunkt für den Refrain, bei dem ich das Publikum mitbringen höre. Verdammt, ich vermisse Konzerte.


THE STORM klingt so richtig schön hart. Hier passt alles zusammen, und der Song geht ordentlich in den Nacken. Da stört auch das Melodiegeklimper nicht. Mal stampfend, mal rasend, aber die ganze Laufzeit mit Eiern. So sollte das.


EMBRACE THE NOTHING beendet das Album und bietet uns wieder eine ordentliche Portion Aggression. In kurzen Parts holt der Song Luft, während aus den Growls ein heiseres Flüstern wird, für den nächsten Angriff auf die Gehörgänge.


Fazit: Wie schon gesagt, nicht so ganz mein Genre, aber wenn mir eine Band etwas schickt wird es besprochen. Die beiden letzten Songs taugen wirklich was, den Rest muss ich leider unter Mittelmaß verbuchen. Aber eine Empfehlung geht raus an die Freunde des schwedischen Melodic Deaths, die könnten hier was schönes finden. Also hört mal rein:



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